Wirtschaftliche Entwicklung biodynamischer Betriebe

Das BDEconomy-Projekt hat zum Ziel

nicht nur die theoretischen Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Biodynamik vertiefen, sondern auch praktische Instrumente schaffen, die die Transformation des Ernährungssystems hin zu größerer sozialer und ökologischer Verantwortung unterstützen.

Ökonomische und soziale Analyse biodynamischer Betriebe

Das Projekt untersucht die Auswirkungen biodynamischer Ansätze auf die Betriebswirtschaftslehre landwirtschaftlicher Betriebe. Der Ansatz geht über traditionelle betriebswirtschaftliche Kennzahlen hinaus und schließt sogenannte „soziale“ und ökologische Dienstleistungen mit ein.

Forschung zur Vereinsökonomie (Gemeinschaftsökonomie).

Das Programm analysiert Wertschöpfungsketten, die versuchen, das Modell der assoziativen Ökonomie umzusetzen. Dieses Modell basiert auf der partizipativen Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Verarbeitern und Konsumenten.

Unterstützung der Transformation von Lebensmittelsystemen durch Wissenschaft

Das Projekt hat einen stark wissenschaftlichen Charakter – es wird in Zusammenarbeit mit polnischen und deutschen Universitäten (darunter die Warschauer Universität für Lebenswissenschaften und die Universität Gießen) in Form von zwei Doktorarbeiten durchgeführt.

EVA Farm Neu – Wirtschaftliche Entwicklung biodynamischer Betriebe

EVA Farm New (BDEconomy) ist ein internationales deutsch-polnisches Forschungsprojekt, das sich der Analyse der sozioökonomischen Aspekte des assoziativen Managementmodells in der biodynamischen Landwirtschaft und den ökonomischen Fragestellungen eines einzelnen biodynamischen Bauernhofs widmet.

Das Projekt untersucht die gesamte biodynamische Wertschöpfungskette. Ausgangspunkt ist eine Analyse der Betriebsökonomie und der Verbindungen zwischen biodynamischen Betrieben, Markt und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Schaffung gerechter und nachhaltiger Wertschöpfungsketten im Agrar- und Ernährungssektor. Analysiert werden Prozesse sowohl auf Ebene des einzelnen Betriebs als auch im breiteren wirtschaftlichen und sozialen Kontext.

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strategische Partner des Projekts

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Wissenschaftler, die am Projekt beteiligt sind

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wissenschaftliche Seminare und Schulungen

Unser Team

Paweł Bietkowski, MBA

Paweł Bietkowski, MBA

Der Präsident des Vereins Demeter Polska ist ein Manager mit über 25 Jahren Erfahrung in der Leitung von Organisationen und Projekten. Er interessiert sich für die ökonomischen Aspekte des ökologischen Landbaus und die wissenschaftliche Forschung im Bereich der biodynamischen Landwirtschaft.

Dr Christopher Brock

Dr Christopher Brock

Er ist Forschungskoordinator bei Demeter e.V., Vorstandsmitglied des Forschungsrings und Mitglied des Repräsentantenkreises der Landwirtschaftssektion des Goetheanums.

Prof. dr Christian Herzig

Prof. dr Christian Herzig

Er ist Geschäftsführer des Instituts für Agrarmanagement und Lebensmittelökonomie (IBAE) an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er leitet den Masterstudiengang Nachhaltige Ernährungssysteme (NEWI).

Lara Herrlich

Lara Herrlich

Sie besitzt einen Master-Abschluss in nachhaltiger Lebensmittelökonomie und ist Doktorandin im Projekt „BD Economy“. Ihre Aufgabe im Projekt ist die Erforschung biodynamischer Wertschöpfungsketten.

Prof. dr Mariusz Maciejczak

Prof. dr Mariusz Maciejczak

Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Instituts für Wirtschaft und Finanzen an der Warschauer Universität für Lebenswissenschaften.

unsere
Forschungsbereiche

Das Potenzial biodynamischer Betriebe und der damit verbundenen Wertschöpfungsketten für die nachhaltige Transformation der Lebensmittelindustrie aus ökonomischer Sicht.

  • (01) Wertschöpfungsketten in biodynamischen Produkten

    Die biodynamische Wertschöpfungskette basiert im Gegensatz zu konventionellen Modellen auf dem Konzept des landwirtschaftlichen Betriebs als geschlossenem Organismus.

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  • (02) Ökonomische Aspekte eines biodynamischen Bauernhofs

    Die Ökonomie der biodynamischen Landwirtschaft unterscheidet sich vom intensiven Modell vor allem durch ihren Umgang mit Naturkapital und die langfristige Rentabilität.

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Neuigkeiten / Veranstaltungen

Die assoziative Ökonomie biodynamischer Praktiken – Teil I

Die assoziative Ökonomie ist ein einzigartiges Wirtschaftsmodell, das untrennbar mit der biodynamischen Landwirtschaft verbunden ist. Sie wurde von Rudolf Steiner im Rahmen des dreigliedrigen Konzepts des sozialen Organismus formuliert.

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Resilienz biodynamischer Betriebe – Herausforderungen und Chancen

Resilienz biodynamischer Landwirtschaft – Herausforderungen und Chancen. In Zeiten klimatischer und wirtschaftlicher Instabilität ist Resilienz zu einem Schlüsselkonzept in der Landwirtschaft geworden.

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Die assoziative Ökonomie biodynamischer Praktiken – Teil II

Die assoziative Ökonomie ist ein einzigartiges Wirtschaftsmodell, das untrennbar mit der biodynamischen Landwirtschaft verbunden ist. Sie wurde von Rudolf Steiner im Rahmen des dreigliedrigen Konzepts des sozialen Organismus formuliert.

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Häufig gestellte Fragen FAQs

Haben Sie noch Fragen?

Wir laden Sie herzlich ein
um mit uns in Kontakt zu treten

  • Was genau ist das BDEconomy-Projekt?
    BDEconomy ist ein Forschungsprojekt, das von 2024 bis 2027 läuft und das Potenzial biodynamischer Betriebe und damit verbundener Wertschöpfungsketten untersucht. Ziel ist es, zu analysieren, wie der spezifische Ansatz der biodynamischen Landwirtschaft zur nachhaltigen Transformation des gesamten Ernährungssystems aus ökonomischer und sozialer Sicht beitragen kann.
  • Was sind die Hauptziele dieser Studie?

    Das Projekt konzentriert sich auf zwei Bereiche:

    Ökonomische Analyse landwirtschaftlicher Betriebe: Wir untersuchen die Auswirkungen biodynamischer Methoden und berücksichtigen dabei neben dem Gewinn auch Ökosystemleistungen (Bodenschutz, Biodiversität) und den gesellschaftlichen Beitrag.

    Wertschöpfungskettenanalyse: Wir untersuchen das Modell der genossenschaftlichen Wirtschaft, das auf Kooperation und der Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Marktteilnehmer basiert und nicht allein auf Gewinnmaximierung.

  • Wer ist an dem Projekt beteiligt?
    Das Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Forschungsinstitut, dem polnischen Verein Demeter Polska und den Forschungseinrichtungen Justus-Liebig-Universität Gießen und der Warschauer Universität für Lebenswissenschaften (SGGW). Die Arbeiten werden unter anderem im Rahmen zweier Dissertationen (Lara Herrlich und Paweł Bietkowski) durchgeführt.
  • Welche Vorteile wird das Projekt für Landwirte und Unternehmen bringen?
    Die Forschungsergebnisse werden dazu beitragen, neue Geschäftsmodelle und Strategien für biodynamische Landwirtschaftsbetriebe und Verarbeitungsunternehmen zu entwickeln. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit des Modells werden Landwirten Argumente liefern, um ihre Betriebe im Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit zu vertreten.